SBB Ce 6/8 III, Be 6/8 III

Technische Daten

13.09.1984 Plochingen

13.09.1984 Plochingen

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
14301 14318
13301 13318 (ab 1956, dann Be 6/8 III)
Stückzahlen: 18
Baujahre: 1926-1927
Ausmusterung: bis 1977
Höchstgeschwindigkeit:
65 km/h
75 km/h (ab 1956)
Dauerleistung:
1.190 kW bei 38 km/h
Länge über Puffer: 20.060 mm
Dientstmasse:
108 t
Hersteller: SLM, MFO
Bauart: (1"C)(C1")

Geschichte

Die Ce 6/8 III (später teilweise Be 6/8III) der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) war ursprünglich als elektrische Güterzugslokomotiven für das schweizerische Mittelland geplant, wurde aber kurz nach Indienststellung auf der Gotthardbahn eingesetzt. Sie war eine Weiterentwicklung der Ce 6/8II.

Im Betrieb erwies sich die Lokomotive als ausgezeichnetes Arbeitstier für jede Art von Einsätzen. Nach Versuchen mit einigen revidierten Lokomotiven wurden diese ab 1956 für eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h zugelassen.

Mit der Indienststellung der Ae 6/6 am Gotthard waren die zukünftigen Einsatzstandorte und Einsätze sehr wechselhaft. Ab 1970 kamen sie, wie auch ihre Vorgängerinnen Ce 6/8 II, vor den Kieszügen für den Autobahnbau zum Einsatz. Auch hier wurde sie schließlich von der Gotthard abgezogenen Ae 6/6 abgelöst. Anders als die Ce 6/8 II kamen sie nie im Rangierdienst zum Einsatz. Kurz vor Einsatzende wurde sie noch vor leichten Stückgutzügen eingesetzt. Im April 1977 wurde die letzte Ce 6/8 III ausgemustert.

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