SBB Ce 6/8 II, Be 6/8 II

Technische Daten

04.11.1979 Biberbrugg

04.11.1979 Biberbrugg

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
A: 14251 14283
B: 13251 13265 (Umbau ab 1941, dann Be 6/8 II)
Stückzahlen:
A: 33
B: 13
Baujahre:
A: 1919-1922
B: Umbau ab 1941
Ausmusterung: 1968-1986
Höchstgeschwindigkeit:
A: 65 km/h
B: 75 km/h
Dauerleistung:
A: 1.000 kW bei 40 km/h
B: 1.810 kW bei 46,5 km/h
Länge über Puffer:
A: 19.400 mm
B: 19.460 mm
Dientstmasse:
A: 128 t
B: 126 t
Hersteller: SLM, MFO
Bauart: (1"C)(C1")

Geschichte

Die Ce 6/8II (später teilweise Be 6/8II) der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) war eine Güterzuglokomotive für den Einsatz auf der Gotthardbahn. Die Krokodile waren jedoch in ihrer Einsatzgeschichte in der ganzen Schweiz im Güterverkehr anzutreffen.

Bis zur Elektrifizierung der Gotthardstrecke (ab Oktober 1920) wurden sie nach der Auslieferung im Jahr 1919 auf der bis dahin einzigen elektrifizierten Strecke Bern Thun Spiez eingesetzt. Auf der Gotthardstrecke lösten sie schließlich die gerade mal drei bis sechs Jahre alten Dampflokomotiven C 5/6 ab.

Ein umfassender Umbau erfolgte ab 1941, in diesem Zusammenhang konnte die Höchstgeschwindigkeit auf 75 km/h erhöht werden. Die Maschinen erhielten die neue Bezeichnung Be 6/8 II sowie die neue Ordnungsnummern 13251 13265.

Nach der Ablösung auf der Gotthardbahn durch die Ae 6/6 wurden die Lokomotiven vermehrt im Flachland eingesetzt und waren auch im Rangierdienst tätig.

Die Ausmusterung der ersten Ce 6/8 II erfolgte 1968, im Rangierdienst fuhren sie sogar bis 1986.

Bilder verfügbar