SBB Ae 8/14

Technische Daten

27.06.1988 Arth Goldau

27.06.1988 Arth Goldau

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
A: 11801
B: 11851
C: 11852
Stückzahlen: 3
Baujahre:
A: 1931
B: 1932 (Umbau 1961)
C: 1938
Höchstgeschwindigkeit:
A+B: 100 km/h
C: 110 km/h
Dauerleistung:
A: 5.147 kW bei 61 km/h
B: 5.700 kW bei 65 km/h (Umbau 1961)
C: 7.647 kW bei 77,2 km/h
Länge über Puffer:
A+B: 34.000 mm
C: 34.010 mm
Dientstmasse:
A: 240 t
B: 246 t, 244 t (Umbau 1961)
C: 235,7 t
Hersteller:
A+C: SLM Winterthur, BBC Baden
B: SLM Winterthur, MFO Zürich
Bauart: (1A)A1A(A1)+(1A)A1A(A1)

Geschichte

Die Ae 8/14 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) waren elektrische Lokomotiven, die vor allem am Gotthard eingesetzt wurden. Diese Strecke mit ihren Rampen von 27 Promille Steigung stellten insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche. Fehlende Leistung sowie Reibungsgewicht der Lokomotiven mußten durch Zugteilungen bzw. Doppeltraktion kompensiert werden. Letzteres war zudem auch sehr aufwändig, da die Vielfachsteuerung von mehreren Lokomotiven noch nicht ausgereift war. Man glaubte deshalb, die Lösung mit einer Doppellokomotive von rund 250 Tonnen Gewicht und 8 Triebachsen finden zu können. Drei Vorserien-Lokomotiven dieses Typs wurden gebaut, jede davon war anders konstruiert.

Zuerst wurden die Loks 11801 sowie 11851 gebaut. Durch den Praxistest wollte man den bestgeeignetsten Antrieb finden. Einige Jahre später folgte die 11852, basierend auf der 11851, mit aber einer nochmals erhöhten Antriebsleistung.

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