1099 (NÖLB E / NÖVOG E)

Technische Daten

Nummerierung:
NÖLB E1–E16

ÖBB 1099.001–016

NÖVOG 1099 001-014, 016

(015 verunfallt)
Stückzahlen: 16
Baujahre: 1910–1914

Ausmusterung: 27. Oktober 2013
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Dauerleistung: 320 kW
Länge über Puffer: 10.900 mm
Dientstmasse: 49 t

Spurbreite: 760 mm (Bosnische Spur)
Hersteller:

Krauss & Comp. (Mech.)
Siemens-Schuckert (Elektr.)
Bauart: C'C'

Geschichte

Bei den ursprünglich als Reihe E von der Niederösterreichischen Landesbahnen ab 1910 beschafften Maschinen handelt es sich um speziell für die schmalspurigen Mariazellerbahn entwickelte Elektrolokomotiven.

Die Österreichischen Bundesbahnen (1923–1938) führten die Loks weiterhin als Reihe E in ihrem Fahrzeugbestand ein, am Einsatz änderte sich naturgemäß nichts.

Nachdem die Bundesbahnen Österreichs nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland im Jahre 1938 in der Deutschen Reichsbahn aufgegangen waren, wurden die Loks fortan als E 99 bezeichnet (1938–1946).

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Loks bei der ÖBB als Reihe 1099 eingereiht.

Der erste und bisher einzige Verlust einer Lok der Reihe 1099 trat am 11. Februar 1981 ein, als ein talwärtsfahrender und mit der Lok 1099.15 bespannter Zug aufgrund überhöhter Geschwindigkeit vom Buchberggraben-Viadukt stürzte.

Aufgrund des dort einzigartigen Stromsystems konnten die Lokomotiven ausschließlich auf dieser Strecke eingesetzt werden.

Mit einer Dienstzeit von über hundert Jahren, waren die Elektrolokomotiven der Reihe 1099 im Jahr 2013 die weltweit ältesten im Planeinsatz befindlichen elektrischen Schmalspurlokomotiven. Der Planeinsatz endete am 27. Oktober 2013.