ÖBB 1073 (BBÖ 1029)

Technische Daten

Nummerierung:
BBÖ: 1029.01 20
ÖBB: 1073.01 20 (nur zehn Stück)
Stückzahlen:
BBÖ: 20, ÖBB: 10
Baujahre: 1922-1925
Ausmusterung: bis 1975
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h / 90 km/h
Dauerleistung: 940 kW/74 km/h
Länge über Puffer: 12.810 mm
Dientstmasse: 74 t
Hersteller: AEG/Wien, StEG/Wien
Bauart: 1'C1'

Geschichte

Die BBÖ 1029 der Österreichischen Bundesbahnen war eine Elektrolokomotive für den schnellen Personenzugverkehr. Mit Gesetzesbeschluss von 1920 wurde die Elektrifizierung der österreichischen Eisenbahnen beschlossen. Daraufhin bestellte die BBÖ 1920 zwölf und 1921 weitere acht Lokomotiven der Reihe 1029. Auslieferung erfolgte von 1923 bis 1925 ausgeliefert. Einsatzgebiet waren alle damals elektrifizierten Strecken eingesetzt.

Im Jahr 1938 erfolgte die Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn und wurden dort als E 33 in das deutsche Nummernsystem eingereiht. Bereits 1942 begann die Reichsbahn mit der Ausmusterung der nicht sehr zuverlässigen Maschinen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren noch 13 Loks vorhanden. Davon befanden sich sechs in Österreich und sieben in Deutschland. 1947 wurden zwei Maschinen gegen in Österreich verbliebene E 71 getauscht und 1952 waren schließlich alle noch verbliebenen1029 wieder in ihrem Heimatland.

1954, mit der Einführung des neuen Nummernschemas der ÖBB bekamen die Loks die Bezeichnung 1073. Zehn Maschinen wurden gemeinsam mit AEG neu motorisiert, die übrigen wurden ausgemustert. Die Höchstgeschwindigkeit konnte auf 90 km/h angehoben werden.

Die Ausmusterung der modernisierten Lokomotiven begann 1970 und war 1975 mit dem Abstellen der 1073.03 und 1073.14 abgeschlossen. Einige Maschinen wurden danach noch als Zugvorheizanlagen genutzt.

1073.08 und 20 sind die einzigen erhalten gebliebenen Lokomotiven.

Bilder verfügbar