ÖBB 35/135 (kkStB 429/BBÖ 429/ DRB 35.3/...)

Technische Daten

06.01.1976 St. Michael

06.01.1976 St. Michael

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
kkStB 429.01 57
kkStB 429.100 225
SB 429.01 06
BBÖ 429.03 57 (mit Lücken)
BBÖ 429.103 224
SD 354.701 784
FS 688.001 002
JD 106-001 002
PKP Ol12-1 45, 84
MÁV 323,901 908
DRB 35 201 241, 35 301 346
ÖBB 35.242
ÖBB 135.312 346 (mit Lücken)
Stückzahlen:
283
Baujahre: 1909 - 1916
Höchstgeschwindigkeit:
80 km/h
Dientstmasse: 61,2 t
Hersteller: StEG, Wr. Neustadt, Floridsdorf
Bauart: 1'C1' h2v

Geschichte

Die Dampflokomotivreihe kkStB 429 war eine Personenzug-Schlepptenderlokomotivreihe der kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen (kkStB).

Im ersten Produktionslos wurden 57 Maschinen (429.01 57) an die kkStB ausgeliefert.
Bei diesen Lokomotiven gab es aber Probleme mit dem Flachschieber auf der Niederdruckseite. Die darauf folgenden 126 Maschinen wurden etwas modifiziert, mit Kolbenschieber auf beiden Seiten, ausgeliefert (429.100 225). Parallel wurde auch eine Zwillingvariante mit Kolbenschiebern erprobt, von der ebenfalls 197 Exemplare von der kkStB beschafft wurden (429.900 999 und 429.1900 1996).

Von der Südbahn wurden ebenfalls sechs Verbundmaschinen (mit Kolbenschieber) beschafft, die dort unter 429.01 06 eingereiht wurden.

Nach Ende des Ersten Weltkrieg verblieben Lokomotiven als Reihe 354.7 bei der SD, als Reihe Ol12 bei der PKP, als Reihe 106 bei der JD , als Reihe 688 bei der FS und unter Beibehaltung der Reihennummer bei der rumänischen Staatsbahn. Die sechs Lokomotiven der Südbahn kamen zu den MÁV, die dort die Bezeichnung 323,901 906 erhielten. Auch kam die ex kkStB 429.116 über die PKP als Ol12-24 zu den MÁV als 323,907, deren Bezeichnung später auf 323,908 geändert wurde.

87 Lokomotiven (46 Verbund-, 41 Zwillingslokomotiven) gingen in den Bestand der BBÖ über. Ab 1939 wurden die Zwillingsmaschinen bei der Deutschen Reichsbahn unter den Ordnungsnummern 35 201 241 und die Verbundmaschinen unter 35 301 346 geführt. Im Zuge der Kampfhandlungen kamen ebenso einige Lokomotiven der SD und JD zur DRB.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieg blieben der ÖBB 46 Zwillingsloks, die als Reihe 35, und 39 Verbundmaschinen, die als Reihe 135 bezeichnet wurden. Die Ordnungsnummern wurden gegenüber der DRB nicht verändert.

Die SD baute alle Verbundmaschinen (27 der ersten, 57 der zweiten Bauform) in Zwillingsmaschinen um. Zusammen mit den übernommenen 68 Zwillingsmaschinen verfügte sie somit über 152 Exemplare der Reihe 354.7. Mit Ausnahme einer Maschine erhielten alle Lokomotiven einen zweiten Dampfdom mit Verbindungsrohr. Die SD musterte die Reihe 354.7 erst 1967 aus ihrem Bestand aus.

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