ÖBB 297 (DRB-Baureihe 97.4 (2.Besetzung))

Technische Daten

10.01.1978 Vordernberg

10.01.1978 Vordernberg

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
DRB 97 401 402
ÖBB 297.401-402
Stückzahlen:
2
Baujahre: 1942
Ausmusterung: 1949 und 1964
Höchstgeschwindigkeit:

Adhäsion: 30 km/h
Zahnrad: 25km/h
Länge über Puffer: 14.800 mm
Dientstmasse: 125,0 t
Bauart: 1F1 h2zz(2)t

Geschichte

Für die österreichischd Erzbergbahn wurde als dritte und letzte Sonderentwicklung die Lokomotiven der DRB-Baureihe 97.4, spätere Baureihe ÖBB 297 gebaut.

Nach langer Entwicklungszeit wurden 1942 zwei Lokomotiven ausgeliefert, die die beiden Vorgängerreihen 97 und 197 an Leistung übertrafen. Ursprünglich war bei der BBÖ die Reihenbezeichnung 397 vorgesehen. Da diese aber zwischenzeitlich von der Deutschen Reichsbahn übernommen wurden, erhielten sie die deutsche Baureihenbezeichnung 97.4. Die Reihenbezeichnung wurde bereits schon einmal für die mittlerweile verkaufte preuß. T 28 verwendet, somit in zweiter Besetzung.

Die Maschinen erfüllten aber die an sie gestellte Anforderungen nicht. Es traten laufend technische Gebrechen auf, die lange Aufenthalte in der Hauptwerkstätte zur Folge hatten. Auch konnten die Maschinen wegen ihres Gewichts nur auf der Erzberg-Südrampe zwischen Vordernberg und dem Erzberg eingesetzt werden.

Bereits 1949 wurde die 97 402 abgestellt und als Ersatzteilspender verwendet. Nach Kriegsende gingen beide Maschinen in den Bestand der ÖBB über und erhielten dort die Reihenbezeichnung 297. Bereits 1964 wurde dann auch 297.401 abgestellt, die Ausmusterung beider Maschinen erfolgte schließlich 1968.

Seit 1976 steht die 297.401 als Denkmal in Vordernberg.

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