DB-Baureihe 797/997 (VT 97.9)

Technische Daten

14.06.1975 Schwäbisch Gmünd

14.06.1975 Schwäbisch Gmünd

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
VT 97 901 bis 908
797 901 bis 797 908
797 501 bis 797 508 (nach Umbau 1973)
Stückzahlen: 8
Baujahre: 1962, 1965
Ausmusterung: 1989
Höchstgeschwindigkeit:
90 km/h
15 km/h (Bergfahrt)

Geschichte

Im Jahr 1962 wurden zunächst sechs Triebwagen mit Zahnradantrieb ausgeliefert. Diese Fahrzeuge erhielten die Baureihenbezeichnung VT 97.9.

Die Höchstgeschwindigkeit betrug 90 km/h, auf der Bergfahrt 15 km/h auf der Zahnstange. Einsatzgebiet der VT 97 901 bis 906 war ab dem 27. Mai 1962 die Zahnradbahn Honau Lichtenstein (Schwäbische Alb).

Anfang 1964 wurde der VT 97 901 ins Bw Passau verlegt und verkehrte dort zwischen 1964 und 1965 auf der Strecke Passau-Wegscheid. Mangels geeigneter Lokomotiven wurde er dort sogar im Güterverkehr eingesetzt. Daraufhin bestellte die DB zwei weitere Triebwagen für die Strecke nach Wegscheid, doch ein Felssturz machte diese am 28. Januar 1965 unpassierbar. Daraufhin wurde der Passauer Triebwagen ins Bw Tübingen verlegt. Die bereits bestellten VT 97 907 und 908 wurden ebenfalls im Bw Tübingen stationiert.

Zum 1. Januar 1968, mit Einführung des neuen EDV-Nummernschemas, wurde die Fahrzeuge in 797 901 bis 908 umgezeichnet.

Nach Aufgabe der Zahnradstrecken wurde zwischen 1970 und 1973 der Zahnradantrieb bei den Triebwagen ausgebaut. Zum 01. Januar 1973 wurden diese Fahrzeuge in 797 501 bis 508 umgezeichnet. Bis zur Stilllegung am 27. Mai 1989 wurden diese dann auf der Nebenstrecke Göppingen-Boll (Voralbbahn) eingesetzt.