DB-Baureihe 432/832 (ET 31/ ET32, elT 13)

Technische Daten

Nummerierung:
DRG: elT 13 01a-c 13a-c

DB:
432 101-4 + 432 401-8 + 832 601-9
432 102-2 + 432 402-6 + 832 602-7
432 121-2 + 432 421-6 + 832 621-7
432 122-0 + 432 422-4 + 832 622-5
432 201-2 + 832 201-8 + 432 501-5
432 202-0 + 832 202-6 + 432 502-3
Stückzahlen:
ET 31: 13
ET 32: 6 (nach Umbau)
Baujahre: 1936/37
Ausmusterung: 1984
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Leistung: 275 kW pro Motor
Anzahl Fahrmotoren: DRG: 6, DB: 4
Länge über Kupplung:
23.400 mm
Dientstmasse: 49,0 56,0 t
Hersteller: Linke-Hofmann-Busch, Brown, Boveri & Cie.
Bauart:
Bo'2'+Bo'2'+2'Bo' (DRG)
Bo'2'+Bo'2'+2'2 (ET 31)
Bo'2'+2'2'+2'Bo' (ET 32)

Geschichte

Ab 1930 wurde seitens der Deutschen Reichsbahn mit der Entwicklung von Elektrotriebwagen für den Städteschnellverkehr begonnen. Der ET 31 war für den Schnell- und Eilzugdienst konzipiert. Besonderheit an diesen dreiteiligen Triebwagenzügen war, das alle drei Fahrzeugteile über einen eigenen Antrieb verfügten.

Die Baureihe eIT 13 wurde ab 1936 an die Deutschen Reichsbahn ausgeliefert und bei den Bahnbetriebswerken Breslau Freiburger Bf, Nürnberg Hbf und München Hbf stationiert.

Die sieben Triebwagenzüge ET 31 01, 03, 07, 08, 09, 11 und 13 wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. ET 31 04 und 06 wurden 1946 als Reparationszahlung an die UdSSR abgegeben. Die Deutsche Bundesbahn hatte somit nur noch die vier Triebwagenzüge ET 31 02, 05, 10 und 12 im Bestand.






ET 31 bei der DB

Aufgrund steigender Fahrgastzahlen sowie wachsender Streckenelektrifizierung mußte die Deutsche Bundesbahn Anfang der 1950er Jahre vermehrt Elektrotriebwägen einsetzen.
Da der DB nicht genügend Triebwagenzüge zur Verfügung standen, entschloss man sich, die noch vier verbliebenen ET 31 umzubauen. Ein dreiteiliger Triebzug mit nur noch zwei Antrieben wurde als ausreichend angesehen. Unter Verwendung der überzähligen, aber eigentlich für die Baureihe ET 25 vorgesehenen Steuerwägen erfolgte ein Umbau in sechs dreiteilige Triebzüge der Baureihe ET 32.

ET 32 bei der DB

Nach fast 30 Jahren Einsatz wurden die Triebzüge einer Modernisierung unterzogen. Neben der Innenausstattung wurde auch das äußere Erscheinungsbild erheblich geändert. An beiden Enden der Triebzüge wurden gänzlich geänderte Kopfteile zur Aufnahme der Führerstände eingebaut. Des weiteren wurde die Triebwägen kurzgekuppelt, so dass ein Durchgang durch den kompletten Zug möglich wurde.

Bis zum Ende des Winterfahrplans 1984/84 fuhren die Triebzüge von Nürnberg aus im planmäßigen Einsatz.