DB-Baureihe 425/825 (DRG ET 25, elT 18)

Technische Daten

Nummerierung:
DRG elT 1801 - 39
DRG ET 25 01 - 39
DB 425 101 - 139
Stückzahlen: 39
Baujahre: 1936/37
Ausmusterung: 1985
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Länge über Puffer:
66.270 mm
Dientstmasse: 125,0 t
Hersteller:
Bauart: Bo'2'+2'2'+2'Bo'

Geschichte

Ab 1930 wurde seitens der Deutschen Reichsbahn mit der Entwicklung von Elektrotriebwagen für den Städteschnellverkehr begonnen. Für den süddeutschen Nahverkehr wurde der ET 25 konzipiert, dessen Auslieferung ab 1936 erfolgte.

Viele der Triebwagen wurden im Zweiten Weltkrieg beschädigt, gingen in den Bestand der Deutschen Bundesbahn über und wurden ab 1950 wieder fahrtüchtig hergerichtet. Einige ET 25 wurden auch aus dem Netz der sowjetischen Besatzungszone als Reparationsleistung an die UdSSR abgegeben.

Ab 1963 wurden im Rahmen eines großen Umbauprogrammes bei der DB alle noch vorhandenen Triebwagen der Vorkriegsbaureihen ET 25, ET 31/32, ET 55 und ET 65 grundlegend überholt und mit einer neuen Kopfform versehen. Zum Teil wurden dabei auch die Steuerwagen (ES) zu Mittelwagen (EM) umfunktioniert und damit eine Familie äußerlich ähnlicher dreiteiliger Triebwagen gegründet. Die Zusammenstallung war Triebwagen (ET) + antriebsloser Mittelwagen (EM) + Triebwagen (ET).

Zum 01. Januar 1968 mit Einführung des neuen EDV-Nummernschemas wurden die Triebwagen in die Baureihe 425 und die Mittelwagen in die Baureihe 825 umgezeichnet.

Die letzten Triebwagen waren im BW Tübingen beheimatet und wurden von dort bis zum Fahrplanwechsel im September 1985 eingesetzt.

Auch bei der Deutschen Reichsbahn der DDR war ein ET 25 im Einsatz. Der ET 25 012 (ab 1969: 285 001) wurde aus den kriegsbeschädigten Exemplaren ET 25 008 sowie ET 25 025 aufgebaut. Der Triebwagen war in Dessau stationierte und hatte den Spitznamen Roter Dessauer.