DB-Baureihe 401 / ICE 1

Technische Daten

Nummerierung Triebköpfe:
DB 401 001 019, 051 090
DB 401 501 520, 552 590
Stückzahlen:
120 (60 Garnituren)
Baujahre: 1989-1993
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Dauerleistung: 2 x 4.800 kW (2 Triebköpfe)
Länge über Kupplung: 20.560 mm (Triebkopf)
Garnitur bis zu 410,70 m
Hersteller: AEG, ABB, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens u. a.

Geschichte

Der ICE 1 (Baureihe 401) ist der erste in Serie gefertigte Hochgeschwindigkeitszug in Deutschland.

Sie werden seit 1991 im Fahrgastbetrieb eingesetzt und erreichen dort Geschwindigkeiten von bis zu 280 km/h. Die Triebzüge werden planmäßig mit zwei Triebköpfen (Baureihe 401) sowie mit bis zu 14 Mittelwagen der Baureihen 801 bis 804 zusammengestellt. Vereinzelt werden sie auch mit Triebköpfen (Baureihe 402) und Mittelwagen der 2. Klasse (Baureihe 806) des ICE 2 kombiniert.

Mit einer Länge von bis zu 411m sind diese Triebzüge die längsten ICE-Einheiten, die bislang gebaut wurden. Im Gegensatz zu den übrigen ICE-Baureihen sind die ICE 1 Vollzüge und können im Betrieb nicht mit zwei Zugteile verbunden werden.

Eine ICE-Garnitur wurde im Juni 1998 beim ICE-Unglück von Eschede weitgehend zerstört. Zwischen 2005 und 2008 erfolgte der Umbau der übrigen 59 Einheiten, diese sollen nun noch weitere 10 bis 15 Jahre im Einsatz bleiben.