DB-Baureihe 132 (DRG E 32, bayerische EP 2)

Technische Daten

16.04.2011 im Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

16.04.2011 im Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

Foto: Michael Rakow

Nummerierung:
EP2 20 006 - 034
E 32 006 - 034
E 32 101 - 108 (Umbau)
Stückzahlen:
29
Baujahre:
1924 (E 32.0)
1932 (E 32.1)
Ausmusterung: bis 1972
Höchstgeschwindigkeit:
75 km/h (E 32.0)
90 km/h (E 32.1)
Dauerleistung: 1.010 kW
Länge über Puffer: 13.010 mm
Dientstmasse: 84,8 t
Hersteller: BBC, Maffei
Bauart: 1'C1'

Geschichte

Die Elektrolokomotiven der Bayerischen Baureihe EP2 war für den leichten Personenzugverkehr konzipiert. Zwischen 1924 und 1926 wurden von der Deutschen Reichsbahn Gruppenverwaltung Bayern 29 Lokomotiven beschafft.

Ausgeliefert wurden sie noch mit der bayerische Bezeichnung EP2 20 006 bis 034, ab 1927 erhielten sie die DRG-Baureihenbezeichnung E 32. Die Nummern 01 bis 05 wurden zuvor schon der Bayerischen EP1 (spätere E 62) zugeteilt, somit blieben diese unbesetzt. Die E 32 war auf allen oberbayrischen Strecken zu sehen.

An acht Maschinen konnte 1932 durch eine geänderte Getriebeübersetzung die Höchstgeschwindigkeit von 75 auf 90 km/h angehoben werden. Diese acht Maschinen wurden als E 32.1 eingereiht und erhielten die Nummern E 32 101 bis 108.

Von den ursprünglich 29 Lokomotiven gingen nach Ende des Zweiten Weltkrieges 24 Maschinen in den Bestand der Deutschen Bundesbahn über. Fünf Lokomotiven gingen im Krieg verloren.

1968, mit Einführung der neuen EDV-Baureihenbezeichnung, wurden noch 22 Lokomotiven die die Baureihenbezeichnung 132 umgezeichnet.

Am 01. August 1972, mit Ausmusterung der letzten acht Maschinen, endete nach knapp 50 Jahren der Einsatz der E 32. Charakteristisch war die kurze Bauform mit Stangenantrieb.