DB-Baureihe 150 (E 50)

Technische Daten

27.01.1996 Fulda

27.01.1996 Fulda

Foto: Olaf Wrede

Nummerierung: E 50 / 150 001 - 150 194
Stückzahlen: 194
Baujahre: 1957 - 1973
Ausmusterung: 2003
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Stundenleistung: 4.500 kW
Länge über Puffer: 19.490 mm
Dientstmasse: 126,0 t/ 128,0 t (bei Gummiringfederantrieb)
Hersteller:
Henschel, Krauss-Maffei, Krupp (mechanischer Teil)
AEG, BBC, Siemens (elektrischer Teil)
Bauart: Co'Co'

Geschichte

1950 beschloß die Deutsche Bundesbahn die Entwickung zweier Grundtypen von Elektrolokomotiven unter Berücksichtigung von standardisierten Bauteilen. Die beiden Projekte sollten auf Basis der Baureihe E94 (für sechsachsige Güterzuglok) sowie der Baureihe E44 (Mehrzwecklokomotive) entwickelt werden, wobei die Führerstände für eine sitzende Tätigkeit ausgelegt sein mußten.

Das die Entwicklung von nur zwei Typen von Elektolokomotiven für alle Leistungsanforderungen nicht ausreichend waren, konnte nach ersten Versuchen bestätig werden. Das darauffolgende Programm enthielt neben der Schnellfahrlok E 10 die Güterzuglok E 40, die Nahverkehrslok E 41 sowie die schwere Güterzuglok E 50.

Zwischen 1957 und 1973 wurde in mehreren Serien insgesamt 194 Lokomotiven der Baureihe E 50 (BR 150) beschafft. Sie war die erste schwere Güterzug-Elektrolok des Einheitslokomotivprogramms, sie sollte die Aufgaben der schweren Vorkriegslokomotive der Baureihe E 94 übernehmen und diese immer mehr ersetzen.

Die Baureihe 150 wurde nach und nach durch die Baureihe 151 ersetzt. Eine verstärkte Ausmusterung erfolgte mit dem Einsatz der modernen Drehstromlokomotive der Baureihe 152. Ihre letzte Dienstzeit wurde vom Bahnbetriebswerk Kornwestheim geplant, sie wurde dort neben dem schweren Güterzugdienst auch im Schiebedienst auf der Geislinger Steige und der Spessartrampe eingesetzt. Zum Jahresende 2003 wurden die Lokomotiven der Baureihe 150 komplett ausgemustert.

Quelle: Wikipedia