Baureihe 145/146.0

Technische Daten

12.08.2011 in Aachen West

12.08.2011 in Aachen West

Foto: Mario Schürholz

Nummerierung:
Staatsbahnen:
DB 145 001 - 080
DB 146 001 - 031
SBB Re 481 001 - 006

dt. Privatbahnen:
145-CL 001 - 031
145-CL 201 - 206

sonstige:
MThB Re 486 651 - 656

Baujahre: 1997 - 2002
Höchstgeschwindigkeit:
140 km/h: BR 145
160 km/h: BR 146 Regionalverkehr
Dauerleistung: 4.200 kW
Dientstmasse:
80,0 t: BR 145
82,0 t: BR 146 Regionalverkehr
Hersteller: ADtranz, Bombardier Transportation
Bauart: Bo"Bo"

Geschichte Baureihe 145

Die Baureihe 145 geht auf den Prototypen 12X zurück, der im Jahr 1994 von der AEG Hennigsdorf präsentiert wurde. Die in der Erprobungsphase gemachten Erfahrungen der DB AG (lief dort unter 128 001) flossen in die Entwicklung der Baureihe 145 ein.

Noch in der Entwicklungsphase fusionierten die AEG Schienenfahrzeugtechnik GmbH mit der ABB-Henschel zur Adranz. In Zuge dieser Fusion wurden zwecks Rationalisierung der Fertigung sowie der späteren Instandhaltungsarbeiten die Baureihe 145 stärker der parallel laufenden Baureihe 101 angeglichen.

Am 10. Juli 1997 wurde die 145 001 der Öfftentlichkeit präsentiert und nach Bauartzulassung durch das Eisenbahnbundesamt konnte Anfang 1998 die Serienproduktion von zunächst 80 Lokomotiven beginnen. Eine geplante Folgebestellung wurde seitens der DB AG zu Gunsten der Baureihe 185 TRAXX nicht getätigt.

Baugleiche Maschinen wurden auch seitens der schweizer Privatbahn MthB bestellt, die dort unter Re 486 eingereiht wurden. Nach deren Insolvenz wurden die Lokomotiven von der SBB Cargo übernommen, die diese dann als Re 481 ausschließlich in Deutschland einsetzten. Mittlerweile wurden diese Maschinen an MRCE verkauft, die sie wiederum hauptsächlich an die HGK, die die Loks schon zuvor in Zusammenarbeit mit der SBB eingesetzt hatte, vermietet hat. Fünf weitere Loks sind im Besitz der HGK selbst.

Weitere Maschinen im Besitz von Privatbahnen:
EKO Trans: 2
rail4chem: 3
RBH: 3

Geschichte Baureihe 146

Trotz aller Umstellbemünungen auf Triebwagen erkannte man bei der DB Regio das auf moderne, schnelllaufende Elektrolokomotiven für den Einsatz vor Doppelstockzügen nicht verzichtet werden kann. Versuchsweise wurden daher Ende 1999 die beiden Lokomotiven 145 018 sowie 145 019 mit einem Nahverkehrspaket ausgerüstet. Sie bewährten sich und anläßlich der Expo 2000 wurden weitere Maschinen (145 031-050) nahverkehrstauglich umgerüstet. Seitens der DB Regio wurde jetzt eine spezielle Variante der BR 145 für den Nahverkehr in Auftrag gegeben, die schließlich als Baureihe 146 eingereiht wurde. Die umgebauten 145er wurden schließlich durch die 146.0 ersetzt.

In den Jahren 2001 bis 2002 wurden insgesamtg 31 Lokomotiven ausgeliefert. Mit der Auslieferung der 146 031 am 26. August 2002 endete die Serienproduktion der Baureihen 145 und 146.