DBAG-Baureihe 241 (Umbau aus DB-Baureihe 232)

Technische Daten

Nummerierung:
1. Umbauserie: 241 008, 338, 353, 449, 697
2. Umbauserie: 241 801 - 241 805
Stückzahlen: 10
Baujahre: (Umbau) 1997 - 2001
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Stundenleistung: 4000 PS
Länge über Puffer: 20.820 mm
Bauart: Co'Co'

Geschichte

Die BR 242 wurde 1995 ausgemustert, da man seitens der DB der Meinung war, das derart starke Dieselloks nicht mehr benötigt werden. Im Jahr 1997, kaum zwei Jahre später, wurde die 232 800 aufwändig umgebaut, um eine Leistungssteigerung auf 4000 PS zu erreichen.

Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurden in zwei Bauserien je fünf 232er in die BR 241 umgebaut. Die Lokomotiven erhielt neben neuen Diesel- und Elektromotoren auch eine verstärkte Bremseinrichtungen, eine Übersetzung für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h sowie eine Gleit- und Schleuderschutzeinrichtung.

Die Lokomotiven der ersten Umbauserie (1999) erhielten zusätzlich, mit Ausnahme der 241 008, die niederländische Zugsicherung ATB. Sie wurden vor bis zu 3800 t schweren Güterzügen von Oberhausen nach Amsterdam und Rotterdam eingesetzt. Die 232 800 sowie 241 008 waren beim Bw Halle G stationiert und wurden meist vor Kalkzügen aus Blankenburg in Richtung Salzgitter eingesetzt. Teilweise halfen diese beiden Lokomotiven bei Lokmangel auf der Rübelandbahn aus.

Die fünf Lokomotiven der zweiten Umbauserie (2001) wurden speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Belgien angepasst. Damit die Loks in das belgische Lichtraumprofil passten, umfasste der Umbau auch die Tieferlegung des Lokkastens sowie die Verlegung der Lüfter in die Dachschrägen. Ab 2001 wurden sie zwischen Aachen West und Montzen eingesetzt, mit der Elektrifizierung der Montzenroute endete deren Einsatz zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008.

Aufgrund der fehlenden belgischen Zugsicherung (MEMOR) war die Höchstgeschwindigkeit in Belgien auf 60 km/h herabgesetzt.

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