DB-Baureihe 212/213 (V 100.20)

Technische Daten

01.08.1982 Nürnberg Hbf

01.08.1982 Nürnberg Hbf

Foto: Peter Wittmann

Nummerierung:
V 100 2001 - 2381
212 001 - 331
212 342 - 381
213 332 - 341
Stückzahlen: 381
Baujahre: 1962 - 1965
Ausmusterung: 13. Dezember 2004
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Leistung: 993 kW
Länge über Puffer: 12.100 mm / 12.300 mm ab 212 022
Dientstmasse: 63,0 t
Hersteller: MaK
Bauart: B B

Geschichte

Schon während der Produktion der ersten Vorserienmaschinen der Baureihe 211 (V100.10) waren leistungsstärkere, bahnfeste Dieselaggregate verfügbar. Der Hersteller MaK rüstete zunächst einen Prototypen (V 100 006) mit diesem Motor aus. Nach erfolgreichen Probefahrten bestellte die Bundesbahn 1962 eine Serie. Diese Lokomotiven erreichten hohe Laufleistungen und wurden im Gegensatz zur V100.10 nicht nur für den Nebenbahndienst sondern auch für den Haupt- und Steilstreckendienst eingesetzt.

Zehn Lokomotiven (V 100 2332 bis 2341) wurden mit verstärkten Bremsen und modifizierten Getrieben ausgestattet und waren an Steilrampen im Einsatz. Ab 1968 wurden diese zur Baureihe 213 umbenannt. Durch sie wurden die Dampflokomotiven der Baureihe 82 und 94 auf der Murgtalbahn und im Westerwald abgelöst. Die Baureihe 213 wurden 1972 auf der Murgtalbahn durch die Baureihe 218 ersetzt.

Wegen der Stilllegung zahlreicher Nebenstrecken und der drastischen Verringerung des Güterverkehrs begann in den neunziger Jahren die Ausmusterung. Zum 13. Dezember 2004, mit der Abstellung der letzten genutzten Lokomotive der Baureihe 212, endete nach 46 Jahren weitgehend der Einsatz der V 100 bei der DB. Bei privaten Bauzugfirmen verrichteten einige 212er/213er noch einige Zeit ihren Dienst.