DRG-Baureihe 18.4-5 (Bayerische S 3/6)

Technische Daten

04.05.2003 in Beimerstetten

04.05.2003 in Beimerstetten

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
DRG 18 401 434
DRG 18 441 458
DRG 18 461 548
Stückzahlen:
159
89 (Serien a bis i) Bayerischen Staatsbahn
70 (Serien k bis o) Deutschen Reichsbahn
Baujahre: 1908 - 1931
Ausmusterung: 1969
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Indizierte Leistung: 1.300 kW
Länge über Puffer: 21.281 - 22.862 mm
Dientstmasse: 88,3 - 96,1 t
Hersteller: J.A.Maffei
Bauart: 2'C1' h4v
Tender: bay 2'2' T 26,2 / bay 2'2' T 32,5

Geschichte

Die Dampflokomotiven S 3/6 der Königlich Bayerischen Staatsbahn (Baureihe 18.4-5 der DRG, Baureihe 18.6 der DB) waren Schnellzuglokomotiven mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific).

Diese Lokomotiven sind über einen Zeitraum von fast 25 Jahren beschafft worden, auch noch zu Zeiten der Deutschen Reichsbahn. An die Bayerische Staatsbahn wurden 89 Lokomotiven (Serien a bis i) geliefert, wovon 19 Stück, darunter auch einige fabrikneue Fahrzeuge, im Rahmen der Waffenstillstandsvereinbarungen an Frankreich und Belgien abgegeben werden mussten. Die restlichen Lokomotiven wurden von der Deutschen Reichsbahn übernommen.

Weil Einheitslokomotiven noch nicht verfügbar waren, beschaffte die Zweigstelle Bayern des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1923 und 1924 weitere 30 Exemplare (Serie k) der bewährte S 3/6. Weitere 40 Lokomotiven (Serie l, m, n und o) wurden zwischen 1927 und 1931 nachbestellt, da die Beschaffung von Einheitslokomotiven für 18 t Achslast im ersten Typisierungsplan nicht vorgesehen war. Außerdem ging der Ausbau der Hauptstrecken auf 20 t Achslast nur schleppend voran.

Mit Ausnahme der Serien d und e mit einem Kuppelraddurchmesser von 2.000 mm, hatten die S 3/6 einen Kuppelraddurchmesser von 1.870 mm, der einen Einsatz sowohl im Hügelland als auch im Flachland zuließ.

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