DRG-Baureihe 17.10–11 (pr.,els.-lothr. S 10^1 191

Technische Daten

Nummerierung:
DRG 17 1001 1123, 1145 1153
Stückzahlen:
152
Baujahre: 1911-1914
Ausmusterung: 1963
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Indizierte Leistung: 1.044 kW
Länge über Puffer: 21.110 mm
Dientstmasse: 83,2 t
Hersteller: Henschel
Bauart: 2'C h4v
Tender: pr 2'2' T 21,5/31,5

Geschichte

Die S10^1 (Bauart 1911) war eine Schnellzuglokomotive und wurde noch während des Produkitonsanlaufs der S 10 in Auftrag gegeben. Sie war eine vollständige Neukonstruktion, von der man sich einen geringeren Kohleverbrauch versprach.

Zwischen den Jahren 1911 und 1914 wurden 135 Exemplare für Preußen sowie 17 für Elsaß-Lothringen hergestellt. Anfangs war man mit den Fahrzeugen nicht zufrieden, Modifikationen an den Loks führten schließlich zu dem gewünschten Erfolg. Letztlich führten aber die verbliebenen Nachteile doch zu einer Neuentwicklung in Form der Bauart 1914.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gingen drei Lokomotiven als Reparationszahlung nach Österreich und wurden dort zu 617.1004, 617.1089 und 617.1099 umgezeichnet. Die Ausmusterung erfolgte dort im Jahr 1957.


Von der Deutsche Reichsbahn der DDR wurden 132 Fahrzeuge als Baureihe 17.10 11 mit den Nummern 17 1001 1123 und 17 1145 1153 übernommen. Im Gegensatz zur Deutschen Bundesbahn, die ihre Fahrzeuge 1952 ausmusterte, war die Deutsche Reichsbahn länger auf diese Lokomotiven angewiesen. Dort wurde die letzte Maschine im Jahr 1963 außer Dienst gestellt.

Die S 10^1 waren mit Schlepptendern der Bauart pr 2'2' T 21,5 und pr 2'2' T 31,5 ausgestattet.

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