DRG-Baureihe 13.10–12 (pr. S 6, DRB 13.5, PKP Pd 5

Technische Daten

29.05.1976 Warszawa

29.05.1976 Warszawa

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
DRG 13 1001 1286
DRB 13 501-556
PKP Pd5
Stückzahlen:
584
Baujahre: 1906-1913
Ausmusterung: 1931
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
Indizierte Leistung: 679 kW
Länge über Puffer: 18.350 mm
Dientstmasse: 60,6 t
Hersteller:
Linke-Hofmann (330)
Henschel (173)
Humboldt (81)
Bauart: 2"B h2
Tender: pr 2"2" T 21,5

Geschichte

Die Dampflokomotiven S 6 der Preußischen Staatseisenbahnen (spätere DRG-Baureihe 13.10 12) waren Schnellzuglokomotiven.

Die Gattungen S 4 und S 5 erfüllten nicht ganz die an sie gestellten Erwartungen, so dass in Preußen weiterhin ein Bedarf an schnelleren und leistungsfähigeren Schnellzuglokomotiven bestand. 1904 wurde ein Entwurf der S 6 vorgestellt, der eine Weiterentwicklung der S 4 war. Zwischen 1906 und 1913 wurden 584 Maschinen von Linke-Hofmann, den Henschel-Werken sowie der Maschinenbauanstalt Humboldt (Köln) produziert.

Ab 1912 wurde die S 6 durch die S 10 aus dem schweren Schnellzugdienst verdrängt.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges gingen als Reparationszahlung 81 Maschinen der Gattung S6 an Polen, 42 an Belgien, zwei an Italien sowie eine an Litauen.

286 Maschinen (13 1001 bis 13 1286) wurden von der DRG übernommen und dort zwischen 1926 und 1931 ausgemustert. Die ins Ausland gelangten Maschinen wurden wesentlich länger eingesetzt, in Belgien erfolgte die komplette Ausmusterung beispielsweise erst bis 1956.

Während des Zweiten Weltkrieges kamen wieder 56 Maschinen als 13 501-556 in den Bestand der Reichsbahn.

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