DRG-Baureihe 99.22

Technische Daten

Nummerierung: 99 221 223
Stückzahlen:
3
Baujahre: 1930
Ausmusterung: ab 1945 (Kriegsverlust)
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
Indizierte Leistung: 650 bis 700 PSi
Länge über Puffer: 11.636 mm
Dientstmasse: 65,8 t
Hersteller: BMAG, Berlin
Bauart: 1'E1' h2t
Gattung: K 57.10

Geschichte

Die Lokomotiven der Baureihe 99.22 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft sind Schmalspur-Lokomotiven mit 1000 mm Spurweite.

Sie wurden entwickelt, um die ältere preußische Lokomotiven insbesondere im Bereich der Reichsbahndirektion Erfurt, aber auch auf bayerischen, badischen und württembergischen Strecken zu ersetzen. Letztendlich wurden aber nur drei Maschinen produziert und unter den Reichsbahn-Betriebsnummern 99 221 99 223 eingereiht. Ihr Einsatzgebiet war die in Thüringen gelegenen Schmalspurbahn Eisfeld Schönbrunn.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden 1944 die Lokomotiven 99 221 und 99 223 nach Norwegen geschafft und kamen auf der eigentlich elektrisch betriebenen Thamshavnbanen zum Einsatz. Nach Kriegsende konnte schließlich der elektrische Betrieb wieder aufgenommen werden und die beiden Lokomotiven wurden bis 1953 verschrottet.

99 222 hingegen war bis 1966 auf ihrer Stammstrecke Eisfeld Schönbrunn im Einsatz. Im Zuge der Stilllegung der Strecke gelangte sie schließlich in den Harz. 1970, mit Einführung des neuen EDV-Nummernschemas, erhielt die Lokomotive die Betriebsnummer 99 7222.

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