DRG-Baureihe 98.4-5 (BayerischeD XI, PtL 3/4)

Technische Daten

18.04.1981 in Ingolstadt

18.04.1981 in Ingolstadt

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung:
DRG 98 411 556, 561 568
Stückzahlen:
147
Baujahre: 1895-1914
Ausmusterung: 1960
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Indizierte Leistung: 235 kW
Länge über Puffer: 9.288/9.306 mm
Dienstmasse: 40,2 t
Hersteller: Krauss, Maffei
Bauart: C1' n2t

Geschichte

Die Lokomotiven D XI der Bayerischen Staatsbahn waren Nassdampflokomotiven für den Einsatz auf Lokalbahnen. Sowohl Krauss als auch Maffei lieferten je drei Prototypen und waren an der Serienfertigung beteiligt. Zwischen 1895 und 1912 wurden 139 Exemplare beschafft.

Weitere acht Maschinen der gleichen Bauart wurden 1900 von Krauss an die LAG geliefert, die später wiederum an die Bayerische Staatsbahn verkauft wurden. Auch an die AG Süddeutsche elektrische Lokalbahnen wurde seitens Krauss drei Lokomotiven geliefert, die schließlich 1904 von der LAG übernommen wurden. Diese drei Exemplare wurden ebenfalls an die Bayerische Staatsbahn verkauft, wo sie nach dem neuen Bezeichnungsschema als PtL 3/4 eingereiht wurden. Weitere fünft PtL 3/4 wurden von der Bayerischen Staatsbahn im Jahr 1914 beschafft.

Von der Deutschen Reichsbahn wurden 1925 alle 147 Fahrzeuge als Baureihe 98.4-5 übernommen. Die D XI erhielten die Nummern 98 411 556, die PtL 3/4 die Nummern 98 561 568. Zwischen 1931 und 1933 wurde etwa die Hälfte der Lokomotiven ausgemustert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verblieben zwei Lokomotive in der Tschechoslowakei und vier in Österreich. Bei der ÖBB wurden die 98 500, 514, 546 und 549 als 791.01 04 eingereiht 1957 ausgemustert.

Von der Deutschen Bundesbahn wurden 1945 noch 56 Maschinen übernommen, das letzte Exemplar wurde 1960 die 98 507 ausgemustert und nach Ingolstadt überführt. 1968 wurde sie dort vor dem Bahnhof als Denkmal ausgestellt.





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