DRG-Baureihe 89.70-75 (Preußische T 3)

Technische Daten

07.07.1984 im AW Offenburg

07.07.1984 im AW Offenburg

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung: DRG 89 7001 7511, 89 7531 7540
Stückzahlen:
über 1.300 für Preußische Staatsbahn
Baujahre: ab 1882
Ausmusterung: 1968
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Länge über Puffer: 8.300/8.951 mm
Dienstmasse: 28,9 31,9 t
Hersteller: Henschel u. a.
Bauart: C n2t
Gattung: Gt 33.10

Geschichte

Die Lokomotive T 3 der Preußischen Staatseisenbahnen war eine laufachslose, dreifach gekuppelte Tenderlokomotiven. Die ersten Exemplare wurden von Henschel im Jahr 1882 geliefert, insgesamt waren es über 1.300 Exemplare für die Preußische Staatsbahn. Die Lokomotiven wurden ebenfalls für andere Bahngesellschaften im In- und Ausland produziert.

Von der Deutschen Reichsbahn wurden 1925 noch 511 preußische T3 übernommen und als Baureihe 89.70-75 eingereiht. Bei der Eingliederungen von später übernommenen Lokomotiven aus Privatbahnen war man bei der DRG nicht sehr konsequent, in der Baureihe 89.75 wurden verschiedene Lokomotivtypen gemischt.

1938 gingen T 3 von der Braunschweigische Landeseisenbahn (BLE) in den Bestand der DRG über und erhielten dort die Nummern 89 7531 7540.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gingen zahlreiche T 3 sowohl in den Bestand der Deutschen Bundesbahn als auch der Deutschen Reichsbahn der DDR über. Bei der DB wurde die letzte Maschine 89 7538 im Jahr 1963 ausgemustert. Allerdings wurde diese Baureihe später nochmals kurzzeitig in den Bestand der DB aufgenommen, die Werkslokomotivben 2 und 3 des Ausbesserungswerkes Schwerte erhielten 1968 die Baureihenbezeichnung 089 002 und 089 003. Die 089 003 (ex 89 7531) wurde schließlich am 21. Juni 1968 als letzte T 3 der DB endgültig ausgemustert. Bei der DR wurde die T 3 ebenfalls bis Ende der 1960er Jahre ausgemustert.

Die letzte noch bis 1979 in aktivem Dienst stehende T 3 war die Werklok der Zuckerfabrik Warburg.





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