DRG-Baureihe 64

Technische Daten

02.09.1983 in Glückstadt

02.09.1983 in Glückstadt

Foto: Werner & Hansjörg Brutzer

Nummerierung: DRG 64 001 520
Stückzahlen:
520
Baujahre: 1928 1940
Ausmusterung: 1975
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Indizierte Leistung: 950 PSi
Länge über Puffer: 12.400 mm
Dienstmasse:
74,9 t (001 510)
75,2 t (511 520)
Bauart: 1'C1' h2t

Geschichte

Die Baureihe 64 ist eine Einheits-Personenzugtenderlokomotive der Deutschen Reichsbahn mit niedriger Achslast. Die Entwicklung startet im Jahr 1926 wobei Teile des Triebwerkes und der Kessel von der Baureihe 24 übernommen wurde. Die Serienbelieferung erfolgte zwischen 1928 und 1940.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges gab es noch 393 Lokomotiven, wovon 278 Maschinen an die Deutsche Bundesbahn und die restlichen 115 Lokomotiven an die Deutsche Reichsbahn der DDR gingen. Die 64 311 blieb nach 1945 in Österreich und erhielt dort bei der ÖBB die Reihenbezeichnung 64. In Polen verbliebene Exemplare erhielten von der PKP die Bezeichnung OKl2.

1968, mit Einführung des neuen Baureihenschemas waren bei der Bundesbahn noch 60 Maschinen vorhanden.