DR-Baureihe 56.20–29

Technische Daten

Nummerierung:
DR 56 2001 2485, 2551 2916
Stückzahlen: 846
Baujahre: 1919 1928
Ausmusterung: 1970er
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Indizierte Leistung: 1.022 kW
Länge über Puffer: 16.995 mm
Dientstmasse: 83,5 t
Bauart: 1'D h2
Tender:
pr 3 T 16,5/20
pr 2'2' T 21,5

Geschichte

Die Preußische G 8.2 ist eine Version der Preußischen G 8.3 mit zwei Zylindern und wurde im schweren Güterzugdienst auf Hauptstrecken eingesetzt. Später wurde die Höchstgeschwindigkeit teilweise auf 75 km/h angehoben, so dass die G 8.2 auch im Personenzugdienst eingesetzt werden konnte.

Zwischen 1919 und 1928 wurden insgesamt 846 Exemplare für die Preußischen Staatseisenbahnen und die Deutsche Reichsbahn gebaut. Die Deutsche Reichsbahn hatte die Betriebsnummern 56 2001 2485 und 2551 2916 vergeben. Weitere 150 Fahrzeuge wurden an die türkische und rumänische Eisenbahn geliefert.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren noch 650 Exemplare dieser Loks in Deutschland noch vorhanden. Aufgrund der für Hauptstrecken inzwischen zu geringe Höchstgeschwindigkeit und die für Nebenstrecken häufig zu große Achslast wurden die Maschinen bei der Deutschen Bundesbahn sehr schnell ausgemustert. Als letzte ihrer Baureihe wurde die 56 2637 im Jahr 1963 abgestellt und 1965 ausgemustert. Viele dieser Lokomotiven wurden jedoch als Heizloks weitergenutzt. Bei der Deutsche Reichsbahn der DDR dagegen wurden diese Lokomotiven noch bis Anfang der 1970er Jahre eingesetzt.

In Deutschland ist keine Lok der Baureihe 56.20 29 erhalten geblieben. 56 2795 steht als Tr6-39 im Eisenbahnmuseum Warschau.