DRB-Baureihe 42

Technische Daten

20.03.2010 in Nördlingen

20.03.2010 in Nördlingen

Foto: Michael Kirchner

Nummerierung:
Deutschland und Österreich:
42 001 - 2810
42 5000
Stückzahlen:
1061
Baujahre: 1943 1949
Ausmusterung:
DB bis 1962
DR bis 1969
ÖBB bis 1968
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Indizierte Leistung: 1.325 kW
Länge über Puffer: 23.000 mm
Dientstmasse:
96,6 t
99,6 t bei 42 001 und 002 mit Brotan-Kessel (Prototypen)
Hersteller: Gemeinschaft Großdeutscher Lokomotivfabriken (GGL)
Bauart: 1'E h2
Tender: 2'2' T 30 bzw. 2'2' T 32

Geschichte

Die Baureihe 42 wurde von der Deutschen Reichsbahn als Kriegslokomotive KDL 3 beschafft. Geplantes Einsatzgebiet war der schwere Güterzugverkehr, der mit der DRB-Baureihe 52, der leichteren KDL 1, nicht wirtschaftlich befördert werden konnte. Die Anzahl der geplanten Lokomotiven wurde bei weitem nicht erreicht und blieb weit geringer als die der Baureihe 52.

Obwohl der Serienbau sowie die Konstruktion unter den Umständen des Zweiten Weltkrieges litten, wurde diese Baureihe nach Kriegsende in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern zu einer wichtigen Stütze in der Beförderung von Güterzügen.

Nach Kriegsende wurden diese Maschinen in Deutschland, der DDR und in Österreich weiter als Baureihe 42 geführt. Die anderen europäischen Bahngesellschaften vergaben dagegen neue Bezeichnungen. Sie wurden in folgenden Ländern unter folgenden Bezeichnungen eingereiht:
Luxemburg: CFL 5501 bis 5521
Ungarn: MÀV 501.001 bis 005
Polen: PKP Ty3-1 bis Ty3-3
Sowjetunion: S D-Reihe TL (geplant, wurde aber selten umgesetzt)
Bulgarien: BD -Reihe 16
Rumänien: CFR 150.1201 und CFR 150.1202

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