Klv 53

Technische Daten

20.03.2010 in Nördlingen

20.03.2010 in Nördlingen

Foto: Michael Kirchner

Nummerierung:
Klv 53-0001 Klv 53-0138 *a
Klv 53-0139 Klv 53-0684 *b
Klv 53-0685 Klv 53-0840 *c
Stückzahlen:
840
Baujahre:
1963 1969 *a
1970 1979 *b
1978 1981 *c
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Traktionsleistung:
57 kW *a
85 kW *b
110 kW *c
Länge über Puffer: 6.970 mm
Dientstmasse: 8,0 t
Hersteller: SCHÖMA, Industriewerken Karlsruhe (IWK), Robel, Sollinger Hütte, Waggon Union (DWM/WU), Windhoff
Bauart: B

Die Fahrzeuge wurden in folgend Bauartnummern unterteilt:
BA 530 mit 2,1 Tonnen Kran
BA 531 mit 5,0 Tonnen Kran
BA 532 ohne Kran
BA 533 mit 5,0 Hebebühne
BA 534 mit 5,0 Tonnen Kran, Kraftfahrzeugbremse
BA 535 mit 5,0 Tonnen Kran, Kraftfahrzeugbremse , indirekte Wagenbremse
BA 536 mit 5,0 Tonnen Kran, Kraftfahrzeugbremse , direkte Wagenbremse

Geschichte

Der Schwerkleinwagen Klv 53 ist ein Nebenfahrzeug für Gleisbau- und Unterhaltungsarbeiten und wurde Anfang der 1960er Jahre von der Deutschen Bundesbahn in Zusammenarbeit mit der Firma SCHÖMA entwickelt. Er ist eine Weiterentwicklung des Klv 51, dessen Konstruktion bereits nach fünf Jahren nicht mehr den damaligen Bedürfnissen entsprach. Mit einem Fahrzeug sollten sowohl das Material als auch die Arbeiter zu einer Baustelle gebracht werden können. Neben der Geschwindigkeiten der Züge stiegen auch die im Gleisbau zu befördernden Lasten. Seitens der Deutschen Bundesbahn wurden ab 1964 insgesamt 840 Exemplaren beschafft, somit wurde dieser Schwerkleinwagen zum meistgebauten Dienstfahrzeug der deutschen Staatsbahn.