DB-Baureihe Klv 11 / Klv 12

Geschichte

20.03.2010 in Nördlingen

20.03.2010 in Nördlingen

Foto: Michael Kirchner

Der Kleinwagen Klv 11 / Klv 12 ist ein Nebenfahrzeug (Bahnmeisterei-Draisine) für Streckenbereisungszwecke und Instandhaltungsarbeiten an Bahnanlagen (z.B. Signal- und Fernmeldeanlagen).

Die ersten Fahrzeuge von 35 Fahrzeugen wurden 1953 ausgeliefert.

In den Jahren 1958 1961 wurden insgesamt 79 weitere Betriebsamts-Draisinen, der KLV 11 geordert, die sich allerdings von der ersten Lieferung von 1953 sehr unterschieden. Äußerliches Merkmal sind vier Seitentüren.

In den Jahr 1958 1962 wurde in großer Stückzahl (696) der Klv 12 geordert, diese wurden als Bahnmeister-Draisinen bezeichnet. Äußerliches Merkmal sind zwei Seitentüren und eine Hecktür.

Die Klv 12 wurden ab 1955 in Dienst gestellt und für DB-Dienststellen im gesamten Bundesgebiet bis 1962 in hoher Stückzahl beschafft. Die Draisinen wurden als Klv 12-4301 bis Klv 12-4999 bezeichnet.

Aus dieser Baureihe wurde später die "Direktions-Draisine" Klv 11 entwickelt, von der 1958 1961 insgesamt 79 Stück gebaut wurden.

Die Klv wurden in mehreren Baulosen von verschiedenen Herstellern geliefert:

Martin Beilhack Rosenheim
Draisinenbau Hamburg Dr. Alpers
Frankfurter Karosserie-Fabrik Friedrich Schmitt (FKF)
Industriewerke Karlsruhe (IWK)
Sollinger Hütte (SH)

Äußerlich waren die verschiedenen Serien im Wesentlichen baugleich, sie unterschieden sich auf den ersten Blick nur durch die verschiedenen Formen der Motorhauben.

Die Motordraisinen waren ideal für Kontroll- und kleinere Reparaturarbeiten (beispielsweise an Signalanlagen, Fernmeldeeinrichtungen und Bahnübergängen).

Die letzte Motordraisine Klv 12 wurde 1997 bei der DB ausgemustert.