DB-Baureihe 381 (DRG Ks/Ka)

Geschichte

20.03.2010 in Nördlingen

20.03.2010 in Nördlingen

Foto: Michael Kirchner

Die Baureihe Ks (später Ka) waren Kleinlokomotiven die als batteriegetriebene Speicherlokomotiven geringer Masse und geringer Antriebsleistung für leichte Rangieraufgaben entwickelt wurden. Nach Erprobung einiger Versuchslokomotiven wurden diese ab 1935 bei der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt und im leichten Verschub- und Rangierdienst auf kleinen Bahnhöfen eingesetzt.

Die Kleinlokomotiven waren meistens mit Dieselmotoren ausgestattet (DRG-Baureihe Kö/Köf/Köe), aber es gab sie auch mit Benzin/Benzolmotor (DRG-Baureihe Kb/Kbf/Kbe) und mit elektrischen Batterien (DRG-Baureihe Ks/Ka) sowie als Einzelstück mit Dampfmotor.

In den 1930er Jahren wurden folgende 46 Maschinen gebaut:

1930 bei AEG: Ks 4012-4015
1932 bei AEG: Ks 4071
1935 bei BMAG: Ks 4815-4820
1936 bei Windhoff: Ks 4859-4870
1937 bei Windhoff: Ks 4903-4910
1938 bei Windhoff: Ks 4979-4993
Die von Windhoff gebauten 35 Serienmaschinen sind äußerlich kaum von den dieselgetriebenen Schwestermaschinen der Baureihe Kö/Köf II zu unterscheiden.

Die Lokomotiven der Baureihe Ks wurden der Leistungsgruppe II zugeteilt. Die Deutsche Bundesbahn zeichnete die Maschinen ab 1950 in die Baureihe Ka um. Ab 1968 erhielten die verbliebenen 22 Maschinen die EDV-Baureihenbezeichnung Baureihe 381, darunter die Vorserien-Sonderlinge 381 101 (vorher Ka 4015) und 381 201 (vorher Ka 4071).